Sanierung Kinderspielplatz

Das Projekt

Der Kinderspielplatz von Grandfontaine beim Schulhaus wurde vor 25 Jahren in viel Fronarbeit erstellt. Nun ist der Platz in die Jahre gekommen, einige Spielgeräte können weiterhin benutzt werden. Andere wie das Kletter- und Schaukelgerüst, die Wippe und die Rutsche müssen aber dringend ersetzt werden, da sie beschädigt sind oder nicht mehr den Sicherheitsansprüchen genügen.

 

Weiter müssen auf dem Platz Fallschutz und Rasengitterplatten verlegt werden.

 

Das Projekt wurde an der Gemeindeversammlung vom 3. Juli 2018 beschlossen und der Kredit genehmigt.

 

Es ist vorgesehen, die Arbeiten zwischen Juli bis August 2019 auszuführen.

 

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für dieses Vorhaben sehen wie folgt aus:
Ersatz Spielplatzgeräte inkl. Fallschutzmatten Fr. 35'687.--
Demontage und Restaurierung bestehender Geräte Fr. 16'220.--
Platzgestaltungsarbeiten Fr. 7'799.--
Gesamtkosten Fr. 59'706.--
Die Finanzierung ist wie folgt vorgesehen:
Gesamtkosten Fr. 59'706.--
./. Beitrag Pro Juventute Fr. 1'300.--
./. Beitrag der Loterie Romande Fr. 20'000.--
Noch zu finanzierender Restbetrag Fr. 38'406.--

Spielplätze fördern nicht nur den Spieltrieb, sondern auch die physischen und psychischen Fähigkeiten der Kinder. Auf einem Spielplatz kann sich zudem das Sozialverhalten entwickeln, was eine wichtige Vorbereitung auf die Zukunft ist. Spielen ist entscheidend für die Entwicklung von Kindern. Spielplätze tragen zur Entfaltung bei und fördern Selbstsicherheit und Selbstvertrauen. Sie sind damit eine wichtige Ergänzung zum Spielen daheim und zu anderen Freizeitangeboten.

 

Gleichzeitig muss die Sicherheit auf einem öffentlichen Spielplatz gewährleistet sein und den geforderten Normen entsprechen.

 

Eine Analyse von 3'350 Unfällen auf Kinderspielplätzen zeigt, dass Kinder bis ins Alter von 5 Jahren besonders gefährdet sind. Der Sturz ist dabei die häufigste Unfallart. Die meisten Unfälle stehen im Zusammenhang mit Spielplatzobjekten, z. B. mit Geräten wie Rutschbahnen, Brettschaukeln, Klettertürmen und Wippschaukeln, oder mit dem Bodenbelag.

 

Kinder bis ins Alter von 4 Jahren besitzen kein Bewusstsein für Gefahren. Sie können die Folgen ihres Tuns nicht voraussehen. Erst im Alter von ca. 10 Jahren verhalten sie sich präventiv. Aber selbst dann gilt ihre Aufmerksamkeit mehr dem Spielen als möglichen Gefahren. Deshalb sollen diese auf Spielplätzen reduziert, aber nicht gänzlich eliminiert werden. Kinder sollen lernen, mit Gefahren umzugehen. Sie sind ein Bestandteil des Spielwertes.

 

Zugleich ist ein Spielplatz auch Begegnungsort für alle Generationen, ein idealer Ort zum Verweilen und um sich auszutauschen und somit auch ein Ort, der für den Austausch und den Zusammenhalt im Dorf sorgt.

 

Deshalb können wir Ihnen eine Unterstützung dieses sympathischen Projektes sehr empfehlen.