Sanierung Strasse Rank-Bärüti und Ausbau Hofzufahrten

Das Projekt

Im Sommer 2016 wurde beschlossen, die Güterstrasse Rank-Bärüti zu sanieren und auszubauen. Gleichzeitig sollen Zufahrten im Perimeter-Gebiet optimiert werden. Die Analyse der betroffenen Strassenabschnitte hat ergeben, dass die Beläge stark ausgemagert sind. Sie wiesen oberflächliche Spurrinnen, Längsrisse, Unebenheiten und örtliche Senkungen auf. Durch verschlammte Sickerleitungen und zu kleine Dimensionierung war die Entwässerung teilweise ungenügend. Für den heutigen Verkehr mit LKW waren die Zufahrten zum Teil zu schmal und die Radien zu eng. Eine Zufahrtsstrasse aus Beton mit einem Gefälle von 16-18,5 % wies aufgrund des steilen Geländes Risse und Unebenheiten auf. Da die betroffenen Strassenabschnitte im Nagelfluh-Gebiet liegen, bestehen heute an verschiedenen Abschnitten sichtbare kleinere, aktive Bewegungen. Das Gebiet ist geologisch instabil.

 

Der bauliche Zustand der Strasse erfordert die Erhöhung der Tragfähigkeit durch Erstellen von Belagsschiftungen und Einbringen einer neuen Deckschicht aus ACT 16 L Melio, 5 cm stark, auf den Hartbelag. Unebenheiten und Risse werden mittels Ergänzung und Erneuerung der Fundation geflickt. Streckenweise werden infolge starker Risse Belagsnetze verlegt. Zudem werden das Längsprofil und die Kurvenradien angepasst.

 

Der Hang und die Böschungen werden durch Abbruch losen Felsenmaterials und Anbringen von Ankern, Mikropfählen und Spritzbeton gesichert. Teilweise müssen auch Bäume gerodet werden. Zur Sicherung der künftigen Entwässerung und Sanierung der Durchlässe werden die Ab- und Entlastungsleitungen ersetzt und/oder ergänzt. Streckenweise erfolgt die Entwässerung über die Schulter.

 

Das Projekt wurde an der Generalversammlung der Strassengenossenschaft vom 4. Mai 2017 genehmigt.

 

Mit den Bauarbeiten wurde im Oktober 2017 begonnen. Diese werden bis Ende November 2018 dauern.

 

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für dieses Vorhaben sehen wie folgt aus:
Baumeisterarbeiten Hauptstrecke, Zufahrt Sonnhalde und PWI-Strecke Fr. 660'000.--
Diverse Arbeiten und Nebenkosten Fr. 35'500.--
Honorare Fr. 65'500.--
Unvorhergesehenes Fr. 67'600.--
MwSt. Fr. 66'400.--
Gesamtkosten Fr. 895'000.--
Die Finanzierung ist folgendermassen vorgesehen:
Gesamtkosten Fr. 895'000.--
./. Bundessubvention Fr. 228'615.--
./. Kantonssubvention Fr. 228'615.--
./. Gemeindebeitrag Fr. 152'410.--
./. Eigene Mittel Fr. 25'360.--
Noch zu finanzierender Restbetrag Fr. 260'000.--

Die Gemeinde Romoos gewährt der Strassengenossenschaft ein Darlehen von Fr. 90'000.--, dieses muss mit jährlichen Raten von Fr. 15'000.-- bis im Jahr 2024 vollständig zurückgezahlt werden.

 

Im Hinblick auf die Sanierungen sind die Perimeter-Beiträge bereits im Jahre 2017 erhöht worden. Für die betroffenen Landwirte ist der Spielraum aber ausgereizt. Durch die Restkosten des laufenden Bauprojektes sowie die damit verbundenen Rückzahlungsverpflichtungen ist die Schuldenlast der Strassengenossenschaft sehr hoch. Sie ist deshalb zur Finanzierung ihres Projektes auf die Hilfe Dritter dringend angewiesen.

 

Mit der Erstellung von zeitgemässen, sicheren Zufahrten können auch die Betriebskosten gesenkt und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaftsbetriebe gestärkt werden. Das Projekt dient der Schaffung besserer Voraussetzungen für die Bewirtschaftung einer erhaltenswerten Landschaft und damit der Existenzsicherung für die ansässige Bevölkerung.

 

Wir können Ihnen eine Unterstützung daher sehr empfehlen.

 

Bis heute durften wir für dieses Projekt Spenden in der Höhe von Fr. 500.-- entgegennehmen.